Wir waren schon vor ein paar Tagen in Lettlands Hauptstadt Riga. Doch weil sich unser Sohn dort auf dem Spielplatz den Arm gebrochen hat, kam ich nicht zum Schreiben.
Armbruch in Riga (mit Hauptstadt-Bildergalerie)

Zu sechst im Campingbus

Wir waren schon vor ein paar Tagen in Lettlands Hauptstadt Riga. Doch weil sich unser Sohn dort auf dem Spielplatz den Arm gebrochen hat, kam ich nicht zum Schreiben.

Kürzlich haben wir die estnische Hauptstadt Tallinn besucht, die inzwischen auch außerhalb des Baltikums als Urlaubsziel bekannt ist. Das ist leicht zu erkennen an gleich mehreren Kreuzfahrtschiffen, die vor der Stadt ankern.

Tartu ist die zweitgrößte Stadt Estlands und Sitz der einzigen Volluniversität des Landes mit 13.000 Studenten. Auf dem Weg nach Talinn haben wir einen Stopp eingelegt — und sie an einem sonnigen Samstag im Juli eher als verschlafenes Kaff denn als Studentenstadt erlebt. Danach sind wir zu einem riesigen See gefahren, um am Wasser den sonnigen Nachmittag zu genießen.

Schon auf den schier endlosen Landstraßen Litauens haben wir gemerkt, dass außer uns kaum Camper unterwegs sind, ja nicht einmal Autos mit fremden Kennzeichen. Doch in der Hauptstadt Vilnius merken wir erst so richtig, was es bedeutet, einen touristisch noch weitgehend unentdeckten Ort zu erkunden. Vilnius hat alles, was andere europäische Hauptstädte längst verloren haben: Authentizität, Charme, Kultur und Köstlichkeiten — und das ohne viel Aufhebens darum zu machen. Uns ist schnell klar: Wir sind total verliebt in Litauens Hauptstadt.

Der Regen peitscht auf unsere Windschutzscheibe, rechts und links der Autobahn liegen nur saftig grüne Felder und Nadelwälder. Bisweilen sehen wir ein paar Häuschen. Wir sind auf dem Weg in den Sommerurlaub ins Baltikum und gerade durchqueren wir Polen — mit einem Zwischenstopp in der Hauptstadt.

Am Tag vor Weihnachten haben wir Florenz besucht. Eigentlich mehr eine Verlegenheitslösung, um einen Regentag auf dem Weg Richtung Rom zu überbrücken. Ein zentrumsnaher Wohnmobilstellplatz kam uns dafür gelegen. Mit vier Kindern im Schlepptau war der Fußweg ins Zentrum auf den schmalen Gehwegen an stark befahrenen Straßen kein Spaziergang. Dort angekommen war zu dieser Jahreszeit aber wenigstens nicht so viel los.

Wir sind bei unseren Reisen durch Frankreich schon so oft an Avignon vorbeigefahren, dass wir uns diesmal dachten: Es ist Zeit für eine Stadtbesichtigung. Immerhin haben hier im Mittelalter Päpste residiert. Außerdem haben wir uns das römische Aquädukt „Pont du Gard“ angesehen, das ganz in der Nähe ist.

Nach dem Tag in Tromsø frage ich mich: Was ist Zuhause?

Ålesund ist eine der bekannteren norwegischen Städte. Es macht Spaß durch die Straßen der Altstadt zu spazieren und sich die Jugendstil-Fassaden anzusehen. Wir haben die Stadt an einem Regentag erkundet und mit den Kindern ganz unspektakuläre Vorzüge des Stadtlebens genossen.