In Karlsbad kosten die Kinder vom Heilwasser

Nach ein paar Tagen im Ferienhaus auf der tschechischen Seite des Erzgebirges zieht es uns weiter. Wir treffen den Opa der Kinder in Karlsbad. Hier waren wir schon öfter, doch die Stadt ist immer aufs Neue spannend. Sie ist voller Kontraste. Einerseits wirkt alles ein wenig wie aus der Zeit gefallen. Andererseits hat sie eine zeitlose Eleganz. Und dennoch oder vielleicht gerade deswegen zieht es aktuell wieder mehr Touristen dorthin.

Tschüss, Fahrradträger!

Es gab mal eine Zeit, da war unser Auto bei jeder Reise vollgepackt mit Extras. Wenn ich daran denke, wie wir bei einem unserer ersten Wochenendausflüge überhaupt ein Vorzelt mitgenommen haben, muss ich lachen. Inzwischen lassen wir immer mehr zuhause. Unser VW-Bus wird leichter. Zuletzt haben wir auch noch den Fahrradträger abgenommen.

Die kleinen Momente einer Reise

Es sind nicht immer die großen Sehenswürdigkeiten, die am Ende einer Reise am meisten im Gedächtnis bleiben. Oft sind es gerade die kleinen Dinge, die uns Verbindung spüren lassen. Zum Beispiel, wenn wir auf einen Stellplatz kommen, den wir in den letzten Jahren schon dreimal besucht haben. Vor meinem inneren Auge sehe ich unsere Kinder, wie sie noch vor zwei Jahren aussahen und dort gespielt haben. Dann muss ich schlucken, denn ich kann sehen, was sich in dieser kurzen Zeit alles verändert hat.

Spaziergang durch das zerstörte Pompeii — mit Fotogalerie

Die Geschichte von Pompeii hat mich schon immer fasziniert. Und auch die Kinder haben bereits in einem Hörspiel von dem Unglück gehört, das der Vesuv bei seinem Ausbruch vor etwa 2000 Jahren über die Stadt brachte. Eine lebendige Zivilisation innerhalb weniger Stunden ausgelöscht. Natürlich wollten wir uns die Ruinen nach unserem Stadtbummel in Rom unbedingt ansehen. 

Weihnachten auf dem Bauernhof in Italien

Weihnachten feiern wir dieses Jahr in Umbrien. Auf einem Spielplatz picknicken wir mit den Köstlichkeiten, die wir davor bei unserem traditionellen Weihnachtseinkauf ausgesucht haben.  Danach fahren wir zu einem kleinen Bauernhof-Campingplatz, wo wir für zwei Weihnachtstage herzlich empfangen werden. Den ersten Weihnachtsfeiertag verbringen wir mit einer abenteuerlichen Wanderung in ein höher gelegenes Bergdorf.

Regentag in Florenz

Am Tag vor Weihnachten haben wir Florenz besucht. Eigentlich mehr eine Verlegenheitslösung, um einen Regentag auf dem Weg Richtung Rom zu überbrücken. Ein zentrumsnaher Wohnmobilstellplatz kam uns dafür gelegen. Mit vier Kindern im Schlepptau war der Fußweg ins Zentrum auf den schmalen Gehwegen an stark befahrenen Straßen kein Spaziergang. Dort angekommen war zu dieser Jahreszeit aber wenigstens nicht so viel los.