Schengen sei Dank konnten wir im Kurzurlaub ganz einfach in unser Nachbarland Luxemburg fahren. Warum das ohne Kontrollen möglich ist, wird im Schengen-Museum erklärt. Vor zwei Jahren haben wir es schon einmal besucht, doch seitdem wurde groß renoviert. Unten in der Mosel liegt inzwischen außerdem das ebenfalls vollständig modernisierte originale Schiff, auf dem das geschichtsträchtige Abkommen 1985 unterzeichnet wurde.
Doch Schengen war nur der letzte Stopp unserer kleinen Reise. Obwohl das Wetter schon sommerlich ist, hatten wir am ersten Abend den Stellplatz in einem kleinen Dorf ganz für uns alleine, direkt neben dem Spielplatz. Am nächsten Tag haben wir Luxemburg-Stadt besucht. Der öffentliche Nahverkehr ist kostenlos, was den Stadtbummel mit Kindern sehr vereinfacht. Das lästige Studieren der Tarife und Optionen entfällt.
Die Stadt ist wenig überraschend sehr international. Auf den Straßen mischen sich Französisch, Deutsch, Luxemburgisch und Englisch. Es ist schwierig zu erraten, wer Tourist ist und wer Einheimischer. Aber für uns hat diese Internationalität einen riesigen Vorteil, denn auch im Supermarkt gibt es Spezialitäten aus allen möglichen Ländern, so dass wir ohne weit zu fahren unsere Lieblingsprodukte aus Frankreich, Belgien, Portugal und Italien einkaufen können.
Auf dem Rückweg haben wir im Saarland übernachtet, direkt bei einem Hallenbad. Es gibt nichts Schöneres als nach einem kleinen Frühstück an der frische Luft direkt schwimmen zu gehen. Mittagessen gab es dann — nochmals Schengen sei Dank — unkompliziert wieder in Luxemburg, wo wir auch unseren Tank für die Rückfahrt gefüllt haben. Derzeit ist das hier günstiger als in Deutschland.
