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Fotogalerie: Zwischen Industrie und Kunst im Weltkulturerbe Völklinger Hütte

Das Weltkulturerbe Völklinger Hütte im Saarland vereint zwei große Themen: Industriegeschichte und Kunst. Die immer wechselnden Kunstausstellungen sind in die rohen, rostbraunen Stahl- und Backsteinstrukturen der ehemaligen Eisenhütte eingebettet, zum Teil sogar verwoben mit ihnen. Das Gelände ist weitläufig, unüberschaubar. Doch selbst an den entlegensten Ecken blitzt plötzlich aus dem immer gleichen Braun und Grau der verlassenen Gebäude eine andere Farbe hervor, die uns anlockt, näher zu kommen.

Lost Place im Dahner Felsenland

Der alte Wachturm versteckt sich hinter Bäumen und Gestrüpp, die Gebäude dahinter sind mit Graffiti beschmiert. Es dauert einen Moment, bis wir ihre Umrisse im sommerlichen Grün ausgemacht haben. Dabei stehen wir schon fast davor. Die „Area 1“ ist eine Denkmalzone im Dahner Felsenland in Rheinland-Pfalz nahe der französischen Grenze und heute ein Lost Place. Früher wurde hier militärische Sondermunition gelagert. 

Kurzurlaub: Schengen sei Dank

Schengen sei Dank konnten wir im Kurzurlaub ganz einfach in unser Nachbarland Luxemburg fahren. Warum das ohne Kontrollen möglich ist, wird im Schengen-Museum erklärt. Vor zwei Jahren haben wir es schon einmal besucht, doch seitdem wurde groß renoviert. Unten in der Mosel liegt inzwischen außerdem das ebenfalls vollständig modernisierte originale Schiff, auf dem das geschichtsträchtige Abkommen 1985 unterzeichnet wurde.

Jenseits der Alpen ist noch Spätsommer

Roadtrips haben immer eins gemeinsam, egal wohin wir fahren: Schon nach kurzer Zeit haben wir so viel gesehen, dass es zunehmend schwieriger wird, die Tage auseinander zu halten. Waren wir gestern noch im Schwarzwald, oder ist es schon länger her? Während wir auf die Weinberge der Lombardei schauen und die Sonne uns in ein wohliges, goldenes Licht hüllt, denke ich an die Regentage in Deutschland und der Schweiz zurück und fühle mich wie in einer anderen Welt.

Zwischen Sehenswürdigkeit und See: Ab in die Ferien!

Wir starten unseren Sommerurlaub an einem Freitag. Und das ist gut, denn freitags hat der Showroom von John Deere in Mannheim geöffnet. Er ist gleichzeitig ein Spielparadies für Kinder. Auf dem Weg Richtung Süden ist das ein willkommener Stopp, um den Urlaub zu beginnen. Drei Wochen Roadtrip liegen vor uns und wir wollen bewusst langsam machen. Nicht zu viel Programm, lieber alles spontan. 

An sommerlichen Tagen suchen wir Abkühlung in der Pfalz

Mai und Juni mit den vielen langen Wochenenden sind die besten Monate für Kurztrips, dachte ich. Doch ich hatte die Rechnung ohne die erste Hitzewelle gemacht. Wenn es draußen Ende Mai 30 Grad hat, fällt die Auswahl eines Übernachtungsplatzes mit dem Campingbus zunehmend schwerer. Schattig muss es sein, am besten nicht auf Asphalt. Doch solche Plätze für heiße Tage sind rar gesät. Auch tagsüber wollen wir nicht von der Sonne geröstet werden, aber dafür haben wir einige Lieblingsorte in der Nähe, die wir immer wieder besuchen können. 

Roadtrip geht auch ohne viel zu fahren

Die großen Reisen sind für uns mit Schulkind fast unmöglich geworden. Wer will schon sechs Wochen Urlaub im Sommer in der teuersten Saison auf einmal verbraten und den Rest des Jahres zuhause hängen? Deshalb versuchen wir bei jeder Gelegenheit kleine Roadtrips zu machen. Dann holen wir die Kinder am letzten Kita- und Schultag der Woche ab und fahren direkt los. Zum Beispiel in den Odenwald.