Roadtrip mit Zwergen: Zu sechst im VW-Bus

Sechs Personen auf neun Quadratmetern im VW-Campingbus — wenn man das Dachbett mitrechnet. Wer tut sich das an? Hier wollen wir uns kurz vorstellen: eine ganz normale Familie aus der südhessischen Kleinstadt mit einer Vorliebe fürs Roadtrip-Leben. 

Die Kinder im Herbst 2025 in der Toskana…
…im Sommer 2026 in Estland…
…und im Herbst 2026 auf der Walhalla bei Regensburg.

Unseren VW California Beach haben wir uns 2020 gekauft, als unser drittes Kind noch ein Baby war. Inzwischen haben wir schon einige lange und kurze Touren hinter uns. Das größte Abenteuer dauerte ein ganzes Jahr, ermöglicht durch Elternzeit und Teilzeitarbeit aus dem Campingbus. Während des Roadtrips haben wir 23 Länder in Europa besucht, darunter Norwegen, Schweden, Dänemark, Finnland, Deutschland, Tschechien, Österreich, Italien, Frankreich, Spanien, Portugal, Slowenien, Ungarn und die Slowakei.

Die Einschulung unserer ältesten Tochter hat dem großen Reiseleben vorerst ein Ende gesetzt. Wir sind seit Mai 2024 wieder zurück im Alltag und seitdem nur noch in den Schulferien unterwegs. Doch die Reise geht in unseren Gedanken weiter — und auch wir sind nicht mehr dieselben. Ein Jahr im Campingbus hat uns gezeigt, was möglich ist, unseren Horizont erweitert. Die Erinnerungen und Eindrücke begleiten uns jetzt jeden Tag. Und so manchen geliebten Ort sehen wir in den Ferien gerne wieder.

Aber nun zu uns:

Marcella

Marcella 2026 im Herbsturlaub.

Ich bin die Autorin und Fotografin des Blogs. Kein Wunder, denn Schreiben ist mein Beruf. Gelernt habe ich bei einer kleinen Zeitung an der Bergstraße. Als Redakteurin war ich überall unterwegs und habe berichtet. Obwohl ich vor einigen Jahren ins Marketing eines Industrieunternehmens gewechselt bin, erzähle ich immer noch gerne Geschichten. Außerdem bin ich sportbegeistert und lasse mich auch gerne von den Kindern zum Klettern oder Wasserrutschen „überreden“. Wenn möglich, gehe ich gerne überall ins Wasser, selbst wenn es kalt ist. Ich bin eine echte Wasserratte. Vor allem aber bin ich Familienmensch. Eine wichtige Voraussetzung, um sich zu sechst für diesen Roadtrip mit Zwergen in einen Campingvan zu quetschen.

Sebastian

Sebastian liebt es, Städte zu erkunden.

Sebastian ist unser wandelndes Lexikon, unser Reiseführer und Geschichtsexperte in einem. Er ist sehr neugierig und liebt es, die Welt von ihrer technischen Seite zu entdecken. Wir können immer etwas von ihm lernen. Ohne ihn wäre jeder Ausflug wahrscheinlich nur halb so informativ. Schmale Serpentinenstraßen sind für ihn ein Highlight.

Mona

Mona an einem Brunnen im estnischen Tartu.

Mona ist mit ihren neun Jahren das älteste der Geschwister. Sie liebt es, Ausflüge zu unternehmen und ist immer neugierig darauf, neue kulinarische Leckerbissen zu probieren. So ein Campingurlaub ist also genau ihr Ding. Wenn sie nicht mit ihren Geschwistern herumtobt oder sportliche Übungen einstudiert, sitzt sie meistens mit einem Buch in einer ruhigen Ecke. Durch unsere Reisen hat sie ein Interesse an Fremdsprachen entwickelt und freut sich über jedes neue Wort, das sie unterwegs aufschnappt und lernt, wie zum Beispiel „playground“.

Theodor, oder kurz: Theo

Theo spielt gerne mit seiner kleinsten Schwester.

Theodor oder Theo, wie wir sagen, ist zwar eineinhalb Jahre jünger als Mona, aber genauso groß. Dadurch sieht es eher so aus als hätten wir Zwillinge. Allerdings ist er ein ganz anderer Charakter. Er ist manchmal etwas zurückhaltend, aber auch laut und wild. Sein Motto ist: Einfach mal machen. Mit jeder seiner Schwestern hat er eine ganz eigene, enge Verbindung und ist für jeden Quatsch deren williger Komplize. Seine Lieblingsspiele sind Fußball, Tischtennis und Federball, aber er schaut sich auch gerne Bücher an und hört Geschichten und Dokus. Ihn interessiert, wie Dinge funktionieren, ob Maschinen oder Naturphänomene.

Maren

Maren liebt es draußen zu erkunden.

Maren ist sechs Jahre alt. Sie ist klein und vorlaut, total offen und traut sich bei ihren Erkundungsgängen überall hin. Manchmal geht sie ihren älteren Geschwistern mutig voraus. Sie lacht viel und ist lustig drauf, was ihre Geschwister ausnutzen, um wild mit ihr zu toben. Schmeckt ihr etwas nicht, kann sie aber ganz schnell umschalten und ist dann „not amused“. Trotzdem sorgt sie mit ihrer ausgelassenen Art immer wieder für gute Laune.

Melba

Melba spielt mit ihrer großen Schwester Fangen.

Melba ist vier Jahre alt und sehr ausgeglichen. Sie liebt es mit ihren Geschwistern Quatsch zu machen. Bei den Reisen im Campingbus führt sie ein richtiges Outdoorleben und erkundet mit allen Sinnen die Landschaft. Auf unseren Reisen hat sich ihr Radius auch unter dem Einfluss der älteren Geschwister schleichend vergrößert, so dass wir manchmal aufpassen müssen, sie nicht aus den Augen zu verlieren, wenn sie loszieht, um Stöcke zu sammeln oder über Steine zu klettern. Allerdings findet sie auch leicht wieder zurück und ist nie ängstlich.

Wo wir schon überall waren

Diese Karte zeigt Orte, die wir besucht und über die wir hier gebloggt haben.

Legende:

  • Rot: Wohnmobilstellplatz
  • Lila: Campingplatz
  • Grün: Übernachtungsplatz („Freistehen“)
  • Blau: Bei Freunden
  • Türkis: Besuch ohne Übernachtung/Ausflugsziel
  • Schwarz: Allgemeine Themen und Überlegungen
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Fußnote: Warum wir die Gesichter unserer Kinder hier nicht zeigen

Wir haben uns dafür entschieden, die Gesichter unserer Kinder hier nicht zu zeigen. Sie sind noch zu klein, um selbst zu bestimmen, was wir veröffentlichen dürfen und was nicht. Diese Freiheit wollen wir ihnen nicht wegnehmen.