27 Mal über eine Landesgrenze — an nur einem Tag. Wie das geht? In einer ganz besonderen Stadt in Belgien. Oder eher in den Niederlanden. Nein, Belgien. Niederlande!
27 Landesgrenzen an nur einem Tag

Zu sechst im Campingbus

27 Mal über eine Landesgrenze — an nur einem Tag. Wie das geht? In einer ganz besonderen Stadt in Belgien. Oder eher in den Niederlanden. Nein, Belgien. Niederlande!

Wir wussten ja schon, dass unser Auto als Campingfahrzeug klein ist. Das fällt uns jedes Mal auf, wenn wir unseren VW-Bus auf dem Campingplatz neben den Wohnmobilen stehen sehen. Doch wir haben einen Übernachtungsplatz gefunden, an dem selbst Wohnmobile wie Ameisen wirken: Ferropolis.

In Wien fühlen wir uns zuhause. Ich weiß nicht, warum manche Städte so viel einladender sind als andere. Doch wir haben eine Theorie: Es sind nicht die Größe, die Sehenswürdigkeiten oder das kulturelle Angebot, sondern die Bereiche des alltäglichen Lebens, die entscheiden. Funktionieren sie, funktioniert auch die Stadt. In Wien hat alles funktioniert, vom Nahverkehr bis zum perfekten Wohnmobilstellplatz für Touristen.

Langsam ist mir schwindelig vor lauter U-Bahnen, Fußgängerzonen, Häuserschluchten, Shoppingmeilen, Donaubrücken. Vor lauter Stadt. Denn in den letzten Tagen haben wir gleich drei Hauptstädte an der Donau besucht: Bratislava in der Slowakei, Budapest in Ungarn und Wien in Österreich. Aber der Reihe nach.

Zum ersten Mal auf unserer Reise sehen wir einen echten „Überwinterungscampingplatz“ von innen. Zeit für eine Liste über…

Nicht immer laufen die Dinge wie geplant. Da wir in der Nähe von Wolfsburg sind, wollten wir die „Autostadt“ von VW besuchen — eine Art Erlebnispark, der an das Werk angeschlossen ist. Doch die Kinder sind erkältet und mich hat es auch schlimm erwischt. Stattdessen haben wir ein paar schöne Ecken in der Gegend entdeckt.

Auf der kleinen Vesterålen-Insel Gisløya gibt es einen Ort, den wir schon bei unserem Roadtrip 2021 in Norwegen besucht haben. Das Schönste hier ist die zwanglose Koexistenz von Campern und Einheimischen, Kindergeburtstag und Wohnmobilisten, das Neben- und Miteinander rund um ein Gemeinschaftshaus am Strand.

Der Sommer jenseits des Polarkreises ist langsam vorbei. Der Wind frischt auf. Es wird kühl. Zeit für ein paar Erinnerungen.

Es wird ungemütlich in Nordnorwegen. Für ein paar Tage haben wir noch einen wunderschönen Spätsommer erlebt. Aber jetzt schüttelt der Wind unser Auto, und die Wetter-App sagt, dass es die nächsten 24 Stunden durchgehend heftig regnen soll. Wir sind dennoch entschlossen, noch eine Weile in Norden zu bleiben, denn wenn der Sommer sich verabschiedet, schauen bald die ersten Nordlichter vorbei.

Drei von vier Kindern hatten kürzlich dicht hintereinander Geburtstag. Da wir unterwegs waren, sind die Feiern anders abgelaufen als zuhause. Das Verrückteste ist: Die Geschenke, die wir vorher besorgt haben, sind über 6000 Kilometer im Geheimversteck mitgefahren.