In Karlsbad kosten die Kinder vom Heilwasser

Nach ein paar Tagen im Ferienhaus auf der tschechischen Seite des Erzgebirges zieht es uns weiter. Wir treffen den Opa der Kinder in Karlsbad. Hier waren wir schon öfter, doch die Stadt ist immer aufs Neue spannend. Sie ist voller Kontraste. Einerseits wirkt alles ein wenig wie aus der Zeit gefallen. Andererseits hat sie eine zeitlose Eleganz. Und dennoch oder vielleicht gerade deswegen zieht es aktuell wieder mehr Touristen dorthin.

Wir gehen entlang des Flusses durch die Kolonnaden und lassen die Kinder das Heilwasser probieren. Ihr Opa schwört darauf und nimmt sich einen Liter für Zuhause mit. Ich selbst passe lieber, diesen sonderbar-mineralischen Geschmack kenne ich schon von früheren Besuchen. Von einem Aussichtspunkt aus genießen wir nach dem Bummel den Blick über die Stadt. Auch ein Freibad gibt es hier oben, ganzjährig warm dank des Thermalwassers. Leider auch ganzjährig ziemlich überteuert. 

Bevor wir uns verabschieden, gibt Opa uns noch Essen mit, wie könnte es anders sein? Wir fahren noch einmal einkaufen, ehe wir uns in Richtung der deutschen Grenze bewegen. Ganz wichtig: Der Tank muss ebenfalls gefüllt werden. In Tschechien ist es derzeit nämlich um einiges günstiger.

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