Es gab mal eine Zeit, da war unser Auto bei jeder Reise vollgepackt mit Extras. Wenn ich daran denke, wie wir bei einem unserer ersten Wochenendausflüge überhaupt ein Vorzelt mitgenommen haben, muss ich lachen. Inzwischen lassen wir immer mehr zuhause. Unser VW-Bus wird leichter. Zuletzt haben wir auch noch den Fahrradträger abgenommen.
All die Dinge, die wir früher dabei hatten, haben wir auch manchmal gebraucht. Den Wassertank, zum Beispiel, oder eben die Fahrräder der Kinder. Aber wenn wir jetzt als Familie mit Schulkindern in die Ferien fahren, packen wir sparsam. Eine Woche, zwei Wochen, drei Wochen — das kommt uns nach unseren monatelangen Reisen vor wir nichts. Und so nehmen wir auch kaum noch etwas mit. Kleider und Waschbeutel, die Kühlbox mit Essen und Badesachen. Und das ganze Kleinzeug, was wir beim Campen so brauchen wie Lampen und Ladekabel, ein paar Sandspielzeuge und den Kocher mit Geschirr und Besteck.
In den Kisten im Kofferraum lassen wir viel Platz, um Dinge aus dem Urlaub mit nach Hause zu nehmen. Manchmal füllt sich dieser Platz wie von selbst mit leckeren Lebensmitteln aus anderen Ländern — und manchmal unerwartet mit schönen Dingen, die uns entfernt lebende Verwandte mitgeben. So kommt die weite Welt zu uns nach Hause.
