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Zwischen Sehenswürdigkeit und See: Ab in die Ferien!

Wir starten unseren Sommerurlaub an einem Freitag. Und das ist gut, denn freitags hat der Showroom von John Deere in Mannheim geöffnet. Er ist gleichzeitig ein Spielparadies für Kinder. Auf dem Weg Richtung Süden ist das ein willkommener Stopp, um den Urlaub zu beginnen. Drei Wochen Roadtrip liegen vor uns und wir wollen bewusst langsam machen. Nicht zu viel Programm, lieber alles spontan. 

An sommerlichen Tagen suchen wir Abkühlung in der Pfalz

Mai und Juni mit den vielen langen Wochenenden sind die besten Monate für Kurztrips, dachte ich. Doch ich hatte die Rechnung ohne die erste Hitzewelle gemacht. Wenn es draußen Ende Mai 30 Grad hat, fällt die Auswahl eines Übernachtungsplatzes mit dem Campingbus zunehmend schwerer. Schattig muss es sein, am besten nicht auf Asphalt. Doch solche Plätze für heiße Tage sind rar gesät. Auch tagsüber wollen wir nicht von der Sonne geröstet werden, aber dafür haben wir einige Lieblingsorte in der Nähe, die wir immer wieder besuchen können. 

Roadtrip geht auch ohne viel zu fahren

Die großen Reisen sind für uns mit Schulkind fast unmöglich geworden. Wer will schon sechs Wochen Urlaub im Sommer in der teuersten Saison auf einmal verbraten und den Rest des Jahres zuhause hängen? Deshalb versuchen wir bei jeder Gelegenheit kleine Roadtrips zu machen. Dann holen wir die Kinder am letzten Kita- und Schultag der Woche ab und fahren direkt los. Zum Beispiel in den Odenwald.

Liechtenstein: Liebe auf den ersten Blick

Inzwischen sind wir wieder in Deutschland, wo es nieselt und die Leute sich in den Geschäften drängen, um letzte Ostergeschenke zu besorgen. Während wir schier endlos in Blechkolonnen im Stau stehen, denke ich an Liechtenstein. Ein neues Land auf unserer Liste, das wir jetzt besucht haben. An diesem Tag war es unerwartet warm, fast sommerlich, und rundherum glänzten die weißen Gipfel der Alpen. Es war sogar so schön, dass wir gar nicht mehr weg wollten.

Von Museum zu Museum im Dreiländereck am Bodensee

Für einen Roadtrip in den kurzen Osterferien ist das Dreiländereck am Bodensee ideal. Wir pendeln zwischen der Schweiz, Österreich und Deutschland, genießen den Anblick der noch schneebedeckten Alpengipfel und campen zwischen blühenden Obstbäumen. Wir schauen uns Flugzeuge im Dornier-Museum in Friedrichshafen an. Außerdem probieren wir bei zwei Fabrikbesichtigungen in der Schweiz Schokolade und Käse.

Wieder unterwegs

Wieder unterwegs — oder wieder daheim? Was ist was? Es ist schwer zu sagen, denn beides ist eins. Der Campingbus ist nach den vielen Reisen unser Zuhause. Der Moment, wenn wir die Tür aufschieben und hinein steigen ist wie der Moment, wenn wir mit dem Fahrrad durch das Hoftor am Haus rollen. Ich sinke in meinen Sitz, als würde er mich umarmen. Nur eins ist weniger wie eine Umarmung und mehr wie ein Schlag ins Gesicht: Abendprogramm im Auto bei 30 Grad.

Am langen Wochenende im Mittelgebirge wird der Fahrradträger eingeweiht

VW-Bus im Wald

Die nahgelegenen Mittelgebirge sind ideal fürs Wochenendcamping, da sie so nah und doch unglaublich vielseitig sind. Wir halten oft spontan, wenn wir am Straßenrand ein interessantes Geschäft oder einen verlockenden Wegweiser sehen. Diesmal haben wir in Heubach an einer Quelle im Wald Wasser geholt und bei der Molkerei Hüttenthal in Mossautal einen Joghurt-Shake mit Früchten getrunken. Außerdem wurde der Fahrradträger eingeweiht und wir haben einen Traumstellplatz in Bayern entdeckt.