Spaziergang durch das zerstörte Pompeii — mit Fotogalerie

Die Geschichte von Pompeii hat mich schon immer fasziniert. Und auch die Kinder haben bereits in einem Hörspiel von dem Unglück gehört, das der Vesuv bei seinem Ausbruch vor etwa 2000 Jahren über die Stadt brachte. Eine lebendige Zivilisation innerhalb weniger Stunden ausgelöscht. Natürlich wollten wir uns die Ruinen nach unserem Stadtbummel in Rom unbedingt ansehen. 

Obwohl bei Weitem nicht alle Gebäude freigelegt worden sind, ist das alte Pompeii riesig. Man könnte stundenlang darin herumwandern. Das machen auch jedes Jahr so viele Touristen, dass der Zugang 2025 erstmals beschränkt wurde — auf 20.000 Besucher pro Tag. Uns trifft das nicht, da jetzt im Winter nicht ganz so viel los ist. Zum Glück, denn in manchen der alten Gassen sind wir ganz alleine. So haben wir genügend Zeit, die antiken Fresken an den Wänden zu betrachten oder in die schattige Kühle der Häuser einzutauchen.

Obwohl alles zerstört ist, überrascht mich die Schönheit der Überreste. Das Nachmittagslicht fällt sanft durch die Fenster, auf Reste von einst leuchtenden Farben. Die kleinen Mosaikfliesen könnten auch heute noch im Foyer eines Hotels liegen. Im großen Amphitheater ist die Akustik noch intakt, so dass die Stimmen einer Gruppe am anderen Ende um uns herum schwirren als stünden die Leute direkt neben uns.

Als wir schließlich das Forum oben auf dem Hügel erreichen, steht die Sonne schon schräg. Die Menschen und Säulen werfen lange Schatten. In der Ferne sehen wir immer den Vulkan, der all das unter Asche und Staub begraben hatte. Ganz friedlich liegt er da.

Eindrücke aus der Ruinenstadt:

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