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	<title>Zuhause &#8211; Roadtrip mit Zwergen</title>
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	<description>Zu sechst im Campingbus</description>
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		<title>Was im Gedächtnis bleibt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marcella]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Apr 2024 17:27:05 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Was bleibt von einer langen Reise übrig? Wir sind wieder zuhause und schon nach ein paar Tagen weiß ich: Mehr als ich erwartet hatte. Eine lange Reise bedeutet: nicht nur vorübergehend, sondern dauerhaft ein anderes Leben zu führen. Sie ist kein kurzer Ausbruch aus dem Alltag, sondern das neue Normal. Was bleibt also? Hier ein Versuch es zu beschreiben.]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Was bleibt von einer langen Reise übrig? Wir sind wieder zuhause und schon nach ein paar Tagen weiß ich: Mehr als ich erwartet hatte. Eine lange Reise bedeutet: nicht nur vorübergehend, sondern dauerhaft ein anderes Leben zu führen. Sie ist kein kurzer Ausbruch aus dem Alltag, sondern das neue Normal. Was bleibt also? Hier ein Versuch es zu beschreiben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu sechst in einem VW-Bus ist das Leben zugleich beengt und frei. Wir haben ein Dach über einem sehr kleinen Raum. Alles wird geteilt. Es gibt kein eigenes Bad, keine eigene Waschmaschine — und die Küche besteht aus einem einflammigen Campingkocher unter der Heckklappe, der bei Wind oder Regen kaum nutzbar ist. Eine Kühlbox gibt es immerhin.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Über Monate so zu leben hat uns gezeigt, was möglich ist. Und wie wenig wir dafür brauchen. Alles an unserem Zuhause in vier Wänden erscheint uns zu groß, zu viel. Bis auf dem Garten, der uns jetzt klein vorkommt. Denn während das Innere des Campingbusses beengt ist, ist die Welt vor der Schiebetür wie ein grenzenloses zweites Wohnzimmer, das schier unendlich viele Möglichkeiten bietet.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was bleibt, ist eine Leichtigkeit, die daher kommt, unter den verrücktesten Bedingungen das Familienleben gemeistert zu haben. Was auch bleibt: Die Lust aufs Draußensein. Auf Reisen war Draußen kein Programmpunkt, der zwischen allen anderen Aufgaben des Tages abgearbeitet wurde, sondern ein Lebensstil. Draußen haben wir gekocht, gegessen, gespielt, gelesen und gearbeitet.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch es gibt auch Dinge, die wir vermissen. Wir vermissen es, jeden Tag etwas Neues zu lernen. Wir vermissen es, für eine kurze Zeit an Orten zuhause zu sein, die viel interessanter sind als unsere kleine Stadt. Wir vermissen es, zu Fuß zum Strand zu gehen und nachts den Bach zu hören. Wir vermissen unseren Lieblingssupermarkt in Portugal. Und unser täglich Focaccia in Italien. Wir vermissen den Regen auf dem Aufstelldach.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jeden Tag entdecken wir Dinge, die wir nicht nach Hause mitnehmen konnten. Oder anders gesagt: Wir bemerken ihr Fehlen. Oft sind es die kleinsten Details. Wir leben weiter ohne sie. Aber dafür voller Erinnerungen, die uns für immer begleiten werden.&nbsp;</p>
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		<title>Familienleben auf Reisen mit vielen ersten Malen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marcella]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Mar 2024 19:23:46 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Reisetagebuch]]></category>
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					<description><![CDATA[Auf unseren Reisen der letzten Monate haben wir als Familie viele erste Male erlebt. Es gibt ein Roadtrip-Leben jenseits von Routenplanung, Stellplatzsuche und Sehenswürdigkeiten. Ein Leben, das ein ganz normales Familienleben ist — mit all seinen kleinen, besonderen Momenten.]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Auf unseren Reisen der letzten Monate haben wir als Familie viele erste Male erlebt. Es gibt ein Roadtrip-Leben jenseits von Routenplanung, Stellplatzsuche und Sehenswürdigkeiten. Ein Leben, das ein ganz normales Familienleben ist — mit all seinen kleinen, besonderen Momenten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unser ältestes Kind ist sechs Jahre alt geworden und hat die Schulpflicht erreicht, die ab dem Sommer unseren Reiserhythmus bestimmen wird. Zwei unserer Kinder haben ihre ersten Milchzähne verloren. Eins unserer Kinder hat seinen dritten Geburtstag gefeiert und ist kein Kleinkind mehr.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unser Kleinstes, das am Anfang der Roadtripzeit noch ein Baby war, hat endlich angefangen zu laufen. Zum ersten Mal lernt eins unserer Kinder fast ausschließlich im Freien, sich sicher auf zwei Beinen fortzubewegen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch wir Erwachsenen haben ein paar Premieren erlebt. Zum ersten Mal mussten wir eine Reise wegen einer schlimmen Krankheit unterbrechen. Zum ersten Mal hat einer von uns unterwegs gearbeitet, mit allem, was das nach sich zieht.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und unser VW-Bus? Der musste zum ersten Mal abgeschleppt werden. Angst und bange war uns damals, aber zum Glück ging es gut aus und wir konnten unser fahrendes Zuhause nach einem kurzen Werkstattstopp gleich wieder mitnehmen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jetzt steht bald Ostern an und die Kinder freuen sich schon sehr darauf. Feste unterwegs zu feiern ist immerhin keine Neuheit. Darin sind wir schon geübt. Allerdings entscheidet sich die endgültige Ausführung meist erst am Vorabend, wenn wir irgendwo gelandet sind.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn Ostern vorbei ist, erwartet uns eine letzte große Umstellung, für die wir keine Vorlage haben: Das Zurückkommen nach Hause nach dem bisher längsten Roadtrip unseres Lebens.</p>
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		<title>Dinge, die wir im VW-Bus nicht schaffen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marcella]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Oct 2023 17:40:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reisetagebuch]]></category>
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					<description><![CDATA[Auf längeren Reisen haben wir schon oft unsere Pläne geändert. Mal hat das Wetter nicht mitgespielt, mal hatten wir einfach keine Lust mehr auf die geplante Route. Diesmal hat uns eine ganze Reihe unglücklicher Umstände zu Fall gebracht. Es gibt auch Dinge, die wir im VW-Bus nicht schaffen.]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Auf längeren Reisen haben wir schon oft unsere Pläne geändert. Mal hat das Wetter nicht mitgespielt, mal hatten wir einfach keine Lust mehr auf die geplante Route. Diesmal hat uns eine Reihe unglücklicher Umstände zu Fall gebracht. Es gibt auch Dinge, die wir im VW-Bus nicht schaffen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eigentlich fing alles ganz harmlos an. Das Solarpanel auf unserem Dach ist schon seit einigen Wochen kaputt, die zuständige Werkstatt liegt in Deutschland ganz in der Nähe von Zuhause. Wir wollten den Reparaturtermin nutzen, um bei Freunden im Hof zu campen und ein paar Dinge zu erledigen, zum Beispiel Routinetermine beim Kinderarzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kurz bevor wir Hessen erreichten, wurde ich plötzlich sehr krank. Eine ganze Woche lang haben wir es geschafft, den Alltag im Campingbus aufrechtzuerhalten, obwohl ich jeden Tag mit über 39 Grad Fieber und Schmerzen am ganzen Körper im Bett lag. Schließlich wurde uns klar, dass wir ärztliche Begleitung benötigen, die wir — von Ort zu Ort reisend — nicht bekommen können.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich möchte das Ganze nicht dramatisieren. Es handelt sich wahrscheinlich um einen Virusinfekt, der etwas über die Stränge geschlagen hat. Oder anders gesagt: Um dummes Pech. Etwas, das uns jederzeit auf unseren Reisen passieren könnte. Vielleicht ist es auch Glück, dass uns diese Ausnahmesituation zu einer Zeit ereilt, in der wir auf unsere Wohnung zurückgreifen können.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seit der dritten Woche des Fiebers haben wir das Auto-Leben endgültig aufgegeben und so liege ich zum Ausruhen nun immer den halben Tag in einem richtigen Bett. Der goldenen Herbst zieht vor dem Fenster vorbei und wir bekommen kaum etwas davon mit. Neue Orte rufen nach uns, aber wir hören weg. Denn es ist ein wichtiger Teil des Reisens, die Erlebnisse miteinander zu teilen. Deshalb warten wir jetzt, bis ich wieder daran teilhaben kann. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ach ja, ich habe ja eingangs von einer ganze Reihe unglücklicher Umstände gesprochen. Die Windschutzscheibe an unserem Bus ist nach einem Steinschlag eingerissen und muss getauscht werden. Und als wäre das nicht genug, hatten wir kurz nach unserer Ankunft zuhause einen Wasserschaden, um den wir uns jetzt auch noch kümmern müssen.</p>
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