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	<title>Gedanken &#8211; Roadtrip mit Zwergen</title>
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	<description>Zu sechst im Campingbus</description>
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		<title>Zehn Dinge, die ich an euch hasse, liebe Camper!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marcella]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Aug 2025 09:36:46 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Campen im VW-Bus]]></category>
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					<description><![CDATA[Campen ist toll. Ich liebe Campen. Ich liebe Roadtrips. Auf unserem Reisen übernachten wir auf wunderschönen und abenteuerlich hässlichen Plätzen. Doch meisten sind es unsere Mitcamper, die den Ausschlag geben… ]]></description>
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<p>Campen ist toll. Ich liebe Campen. Ich liebe Roadtrips. Auf unserem Reisen übernachten wir auf wunderschönen und abenteuerlich hässlichen Plätzen. Doch meisten sind es unsere Mitcamper, die den Ausschlag geben…&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Hier sind zehn Verhaltensweisen, die uns auf Wohnmobilstellplätzen und Campingplätzen so richtig nerven:</h2>



<p><strong>#1</strong> Um Mitternacht auf den Platz fahren, minutenlang rangieren, Türen knallen und laut diskutieren.</p>



<p><strong>#2</strong> Um vier Uhr morgens Türen knallen, laut diskutieren und dann mit durchdrehenden Rädern vom Platz fahren. </p>



<p><strong>#3</strong> Direkt neben unserem Aufstelldach (was maximal den Schutz eines Zeltes bietet) rauchen.</p>



<p><strong>#4</strong> Neben unserem Auto mit Aufstelldach (siehe oben) am Telefon seine ganze Lebensgeschichte erzählen. </p>



<p><strong>#5</strong> Auf dem Stellplatz mit zehn weiteren Campern den ganzen Tag ein Diesel-Aggregat laufen lassen.</p>



<p><strong>#6</strong> Seinen Hund auf den Kinderspielplatz des Campingplatzes kacken lassen, weil da ein Stück Wiese ist.</p>



<p><strong>#7</strong> Im Wohnmobil einen Meter neben uns bei geöffneten Fenstern bis spät abends Comedyserien mit lauten eingespielten Lachern schauen. </p>



<p><strong>#8</strong> Sich auf dem Stellplatz in eine Mini-Lücke zwischen uns und dem nächsten Wohnmobil quetschen, nur weil wir einen kleinen Bus haben. </p>



<p><strong>#9</strong> Neugierig zu unserem Auto laufen und ungefragt hineinschauen, um dann zu fragen: „Passt ihr da wirklich alle rein?“</p>



<p><strong>#10</strong> Unsere spielenden Kinder durch ein Wohnmobilfenster anmotzen, dass sie still sein sollen.</p>
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		<title>Was im Gedächtnis bleibt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marcella]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Apr 2024 17:27:05 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Über uns]]></category>
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					<description><![CDATA[Was bleibt von einer langen Reise übrig? Wir sind wieder zuhause und schon nach ein paar Tagen weiß ich: Mehr als ich erwartet hatte. Eine lange Reise bedeutet: nicht nur vorübergehend, sondern dauerhaft ein anderes Leben zu führen. Sie ist kein kurzer Ausbruch aus dem Alltag, sondern das neue Normal. Was bleibt also? Hier ein Versuch es zu beschreiben.]]></description>
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<p>Was bleibt von einer langen Reise übrig? Wir sind wieder zuhause und schon nach ein paar Tagen weiß ich: Mehr als ich erwartet hatte. Eine lange Reise bedeutet: nicht nur vorübergehend, sondern dauerhaft ein anderes Leben zu führen. Sie ist kein kurzer Ausbruch aus dem Alltag, sondern das neue Normal. Was bleibt also? Hier ein Versuch es zu beschreiben.</p>



<p>Zu sechst in einem VW-Bus ist das Leben zugleich beengt und frei. Wir haben ein Dach über einem sehr kleinen Raum. Alles wird geteilt. Es gibt kein eigenes Bad, keine eigene Waschmaschine — und die Küche besteht aus einem einflammigen Campingkocher unter der Heckklappe, der bei Wind oder Regen kaum nutzbar ist. Eine Kühlbox gibt es immerhin.&nbsp;</p>



<p>Über Monate so zu leben hat uns gezeigt, was möglich ist. Und wie wenig wir dafür brauchen. Alles an unserem Zuhause in vier Wänden erscheint uns zu groß, zu viel. Bis auf dem Garten, der uns jetzt klein vorkommt. Denn während das Innere des Campingbusses beengt ist, ist die Welt vor der Schiebetür wie ein grenzenloses zweites Wohnzimmer, das schier unendlich viele Möglichkeiten bietet.&nbsp;</p>



<p>Was bleibt, ist eine Leichtigkeit, die daher kommt, unter den verrücktesten Bedingungen das Familienleben gemeistert zu haben. Was auch bleibt: Die Lust aufs Draußensein. Auf Reisen war Draußen kein Programmpunkt, der zwischen allen anderen Aufgaben des Tages abgearbeitet wurde, sondern ein Lebensstil. Draußen haben wir gekocht, gegessen, gespielt, gelesen und gearbeitet.&nbsp;</p>



<p>Doch es gibt auch Dinge, die wir vermissen. Wir vermissen es, jeden Tag etwas Neues zu lernen. Wir vermissen es, für eine kurze Zeit an Orten zuhause zu sein, die viel interessanter sind als unsere kleine Stadt. Wir vermissen es, zu Fuß zum Strand zu gehen und nachts den Bach zu hören. Wir vermissen unseren Lieblingssupermarkt in Portugal. Und unser täglich Focaccia in Italien. Wir vermissen den Regen auf dem Aufstelldach.&nbsp;</p>



<p>Jeden Tag entdecken wir Dinge, die wir nicht nach Hause mitnehmen konnten. Oder anders gesagt: Wir bemerken ihr Fehlen. Oft sind es die kleinsten Details. Wir leben weiter ohne sie. Aber dafür voller Erinnerungen, die uns für immer begleiten werden.&nbsp;</p>
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		<title>Die letzten Tage des Roadtrips sind voller Abschied</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marcella]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Apr 2024 17:25:15 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Reisetagebuch]]></category>
		<category><![CDATA[Abschied]]></category>
		<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Roadtrip]]></category>
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					<description><![CDATA[Schon bald werden wir wieder zuhause sein. Das Auto auf dem Parkplatz abstellen. Unsere Sachen ausräumen. Die Wohnung ist leer, ausgehöhlt. Alles, was wir zum Leben brauchen, hatten wir mitgenommen. Und tragen es bald wieder hinein. Die Reise geht zu Ende.]]></description>
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<p>Schon bald werden wir wieder zuhause sein. Das Auto auf dem Parkplatz abstellen. Unsere Sachen ausräumen. Die Wohnung ist leer, ausgehöhlt. Alles, was wir zum Leben brauchen, hatten wir mitgenommen. Und tragen es bald wieder hinein. Die Reise geht zu Ende.</p>



<p>Insgesamt waren wir zwölf Monate mit dem Campingbus unterwegs. Immer, wenn ich daran denke, fällt mir ein anderer Augenblick ein. Mein Gehirn wählt willkürlich aus Hunderten Orten, an denen wir übernachtet, an denen wir gelebt haben. Jeder Stopp war weniger als Urlaub, aber mehr als Durchreise. Für Urlaub war das Roadtrip-Leben zu schlicht, zu getaktet durch meine Arbeitstage. Für Durchreise war es zu langsam, zu intensiv. An vielen Orten hat es sich viel zu sehr nach Zuhause angefühlt.&nbsp;</p>



<p>Ich denke an die ersten Tage zurück, im Wald im Erzgebirge. Das Licht fiel schräg zwischen den Bäumen durch auf den Waldboden, der übersät war von kleinen Blüten wie ein bunter Teppich. Erst vor ein paar Tagen habe ich ein Bild von Zuhause gesehen. In den Gärten der Nachbarn blüht der Flieder. Es ist die gleiche Jahreszeit. Aber es kommt mir vor wie ein anderes Leben.&nbsp;</p>



<p>Ich denke an die Weite Nordnorwegens. Ich denke an das Meer, das uns lange Zeit begleitet hat. Es hat so viele Farben. Früher dachte ich immer, ich bevorzuge die Berge. Aber die Reise hat einiges verändert. Es ist das Meer, das ich oft beim Einschlafen gehört habe, und das ich nicht mehr vergessen kann. Der Sand an den einsamsten Stränden war der liebste Spielplatz unserer Kinder.&nbsp;</p>



<p>Ich denke an die großen Städte, die wir besucht haben. Für einen kurzen Moment verführt von dem Gedanken, alles hinter uns zu lassen und neu anzufangen. Mit jeder Abreise haben wir ein kleines Leben zurückgelassen. Einen Alltag, der sich eingependelt hat, selbst für so kurze Zeit.</p>



<p>Ich denke an die Orte, die wir nicht wieder besuchen werden. Am Anfang der Reise kam es mir so vor als gebe es immer eine zweite Chance, so endlos schien die Zeit, die noch vor uns liegt. Doch nicht immer ist die Rückkehr an einen vertrauten Ort das, was wir uns erhoffen. Ich habe gelernt jeden Ort zu verabschieden als sei es das letzte Mal. Noch einmal zuzuhören, wie der Wind flüstert, wenn die Kinder eingeschlafen sind.</p>



<p>Nicht alles endet mit der Heimkehr. Wir haben neue Freunde gefunden. Wir nehmen das beste aus dem Roadtripleben mit nach Hause. Einhundert Ideen, die zu groß sind für unseren Stadtgarten. Den Geschmack von wirklich gutem Kaffee, den wir nicht mehr missen möchten. Die Bilder im Kopf von den Tagen, die die schönsten von allen waren.&nbsp;</p>



<p>Das waren diese Tage, an denen die Zeit keine Rolle spielen wollte. An denen es nichts zu tun und zu lassen gab. Tage, die einfach verlebt werden durften. Sie waren das schönste Geschenk dieser Reise.&nbsp;</p>
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		<title>Campen im Garten mitten im Nirgendwo</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marcella]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 May 2023 19:30:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reisetagebuch]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeiten im Campingbus]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeiten von unterwegs]]></category>
		<category><![CDATA[Camping mit Kindern]]></category>
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		<category><![CDATA[Freunde besuchen]]></category>
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		<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
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					<description><![CDATA[Auch jetzt sind wir für ein paar Tage bei Verwandten untergekommen und campen in deren Garten. Freunde und Familie zu besuchen hat beim Campingreisen mit Kindern viele Vorteile. ]]></description>
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<p>Es ist ein Luxus, viel Zeit zu haben. Bei einem Urlaub ist oft die dritte — und meist letzte — Woche die entspannteste, wenn der Kopf endlich versteht, dass es keine Verpflichtungen mehr gibt und langsam, aber sicher, in eine tiefe Entspannung eintaucht. Unsere Reise ist nicht wie Urlaub. Wir haben kein Kinderprogramm, müssen selbst kochen und den Haushalt machen und ich arbeite an zwei bis drei Tagen die Woche. Dennoch haben wir endlich Zeit für Dinge, die wir lange vermisst haben.</p>



<p>Auch jetzt sind wir für ein paar Tage bei Verwandten untergekommen und campen in deren Garten. Es ist schön, alte Beziehungen wieder zu pflegen und dabei nicht hetzen zu müssen. Freunde und Familie zu besuchen hat beim Campingreisen mit Kindern viele Vorteile. Die Kinder kommen in Kontakt mit anderen Leuten, auch ohne Kindergarten. Es gibt neues Spielzeug für die Kleinen und Leckereien, die wir auf dem Campingkocher nie zubereiten würden, für uns alle.&nbsp;</p>



<p>Ich persönlich genieße es ganz besonders, dass der Garten hier mitten im Wald in einem kleinen Dorf liegt. Es fahren kaum Autos und das einzige Geräusch in der Nacht ist das Rauschen des Windes in den Ästen der Bäume. Manchmal werden wir gefragt, wie sich Kinder vom Vorschulkind bis zum Baby auf Reisen überhaupt beschäftigen, da wir kaum Spielzeug dabei haben. Aber die Natur bietet alles, was unsere kleine Bande braucht, um sich stundenlang zu beschäftigen.&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://roadtrip-mit-zwergen.de/wp-content/uploads/2023/05/2023_05_25_Erzgebirge_Blog-10-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-1095" srcset="https://roadtrip-mit-zwergen.de/wp-content/uploads/2023/05/2023_05_25_Erzgebirge_Blog-10-1024x683.jpg 1024w, https://roadtrip-mit-zwergen.de/wp-content/uploads/2023/05/2023_05_25_Erzgebirge_Blog-10-300x200.jpg 300w, https://roadtrip-mit-zwergen.de/wp-content/uploads/2023/05/2023_05_25_Erzgebirge_Blog-10-768x512.jpg 768w, https://roadtrip-mit-zwergen.de/wp-content/uploads/2023/05/2023_05_25_Erzgebirge_Blog-10-90x60.jpg 90w, https://roadtrip-mit-zwergen.de/wp-content/uploads/2023/05/2023_05_25_Erzgebirge_Blog-10-420x280.jpg 420w, https://roadtrip-mit-zwergen.de/wp-content/uploads/2023/05/2023_05_25_Erzgebirge_Blog-10.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Im Sommer werden die Blaubeeren reif.</figcaption></figure>



<p>Die Kinder lernen, wie Blaubeersträucher aussehen, wenn die Beeren noch unreif und hellrosa sind. Sie jagen Frösche im Unterholz und sammeln Stöcke. Das Baby pflückt Gänseblümchen auf der Wiese und beißt hinein. Mona übt mit dem Fahrrad auf Schotterwegen steil bergauf zu fahren. Theo merkt, dass ihm das noch zu schwierig ist.</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="768" height="1024" data-id="1081" src="https://roadtrip-mit-zwergen.de/wp-content/uploads/2023/05/2023_05_22_Erzgebirge_Blog-1-Kopie-768x1024.jpg" alt="" class="wp-image-1081" srcset="https://roadtrip-mit-zwergen.de/wp-content/uploads/2023/05/2023_05_22_Erzgebirge_Blog-1-Kopie-768x1024.jpg 768w, https://roadtrip-mit-zwergen.de/wp-content/uploads/2023/05/2023_05_22_Erzgebirge_Blog-1-Kopie-225x300.jpg 225w, https://roadtrip-mit-zwergen.de/wp-content/uploads/2023/05/2023_05_22_Erzgebirge_Blog-1-Kopie-45x60.jpg 45w, https://roadtrip-mit-zwergen.de/wp-content/uploads/2023/05/2023_05_22_Erzgebirge_Blog-1-Kopie.jpg 960w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /><figcaption class="wp-element-caption">Mit dem Fahrrad geht es bergauf.</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="768" height="1024" data-id="1080" src="https://roadtrip-mit-zwergen.de/wp-content/uploads/2023/05/2023_05_22_Erzgebirge_Blog-1-2-768x1024.jpg" alt="" class="wp-image-1080" srcset="https://roadtrip-mit-zwergen.de/wp-content/uploads/2023/05/2023_05_22_Erzgebirge_Blog-1-2-768x1024.jpg 768w, https://roadtrip-mit-zwergen.de/wp-content/uploads/2023/05/2023_05_22_Erzgebirge_Blog-1-2-225x300.jpg 225w, https://roadtrip-mit-zwergen.de/wp-content/uploads/2023/05/2023_05_22_Erzgebirge_Blog-1-2-45x60.jpg 45w, https://roadtrip-mit-zwergen.de/wp-content/uploads/2023/05/2023_05_22_Erzgebirge_Blog-1-2.jpg 960w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /><figcaption class="wp-element-caption">Die Kinder erkunden den Wald.</figcaption></figure>
</figure>



<p>Die Tage vergehen ohne jegliche Höhepunkte. Und doch bin ich überzeugt davon, dass wir viel daraus ziehen können. Zuhause bestimmt der Terminkalender das Leben und allzu oft treibt er uns vor sich her. Es ist möglich, aber schwierig, davon Abstand zu nehmen, wenn ein Sechs-Personen-Haushalt gemanagt werden muss. Seit wir losgefahren sind, empfinde ich eine neue Wertschätzung für die Familienzeit, aber auch für den Beruf. Vieles ist beim Reisen mit Kindern genau wie daheim, aber alles ist auch ein bisschen besonders, wenn vor dem Fenster etwas Neues liegt.</p>


<div class="crp-list-container"><h3 class="crp-list-title">Hier kommen wir öfter her:</h3><ul class="crp-list"><li class="crp-list-item crp-list-item-image-none"><div class="crp-list-item-title"><a href="https://roadtrip-mit-zwergen.de/reisetagebuch/vom-verregneten-maerchenwald-zur-glasblaeserei-in-karlsbad/" target="_blank">Vom verregneten Märchenwald zur Glasbläserei in Karlsbad</a></div></li></ul></div>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Was ist der Unterschied zwischen einer kurzen und einer langen Reise?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marcella]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 May 2023 18:52:06 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Reisetagebuch]]></category>
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					<description><![CDATA[Der erste Tag einer langen Reise, das sollte ein ganz besonderer Tag sein. Ein Aufbruch ins Unbekannte. Man könnte viele Klischees dreschen. Oft fühlt sich der erste Tag einer Reise gar nicht magisch an — insbesondere, wenn man mit kleinen Kindern losfahren will.]]></description>
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<p>Der erste Tag einer langen Reise, das sollte ein ganz besonderer Tag sein. Ein Aufbruch ins Unbekannte. Man könnte viele Klischees dreschen. Oft fühlt sich der erste Tag einer Reise gar nicht magisch an — insbesondere, wenn man mit kleinen Kindern losfahren will.</p>



<p>So ging es auch uns. Die Wohnung muss geputzt, gleichzeitig die Meute mit Futter versorgt werden, das Auto fertig gepackt und die letzte Wäsche aufgehängt werden. Und das alles, während die Kinder wie gewohnt spielen, oder anders gesagt: das Aufräumen zu verhindern suchen. Selbst bei aller Unterstützung, die die Großeltern als Babysitter bieten können, zehrt das an den Nerven.</p>



<p>Zum Glück sind wir schon routiniert. Selbst der ungeplante Kinderarzttermin am Nachmittag wirft uns nicht aus der Bahn. Dann fahren wir eben etwas später los. Was ist der Unterschied, wenn man für ein Wochenende, eine Woche oder einen Monat packt? Für mich ist es kaum ein Unterschied. Ab einer Woche müssen wir waschen, das ist alles.</p>



<p>Das Leben im Campingbus fühlt sich manchmal kaum anders an als zuhause. Es ist Alltag — nur woanders. Wir sind immer noch eine Familie. Wir haben kleine Kinder, auf die wir ständig aufpassen müssen. Die besonderen Moment sind die gleichen: Der erste Zahn wackelt bei unserem Vorschulkind. Das Baby fängt an zu krabbeln.&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://roadtrip-mit-zwergen.de/wp-content/uploads/2023/05/2023_05_13_Langenau_Blog-2-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-1053" srcset="https://roadtrip-mit-zwergen.de/wp-content/uploads/2023/05/2023_05_13_Langenau_Blog-2-1024x683.jpg 1024w, https://roadtrip-mit-zwergen.de/wp-content/uploads/2023/05/2023_05_13_Langenau_Blog-2-300x200.jpg 300w, https://roadtrip-mit-zwergen.de/wp-content/uploads/2023/05/2023_05_13_Langenau_Blog-2-768x512.jpg 768w, https://roadtrip-mit-zwergen.de/wp-content/uploads/2023/05/2023_05_13_Langenau_Blog-2-90x60.jpg 90w, https://roadtrip-mit-zwergen.de/wp-content/uploads/2023/05/2023_05_13_Langenau_Blog-2-420x280.jpg 420w, https://roadtrip-mit-zwergen.de/wp-content/uploads/2023/05/2023_05_13_Langenau_Blog-2.jpg 1280w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Das Baby erkundet sein Zuhause auf Zeit.</figcaption></figure>



<p>Die Ärgernisse sind die gleichen: Das Baby hat auf meine Jacke gekotzt. Das Kleinkind ist nachts dreimal aufgewacht.&nbsp;</p>



<p>Aber es ist doch etwas anders. Das habe ich gemerkt, als wir neben dem Auto zu Abend gegessen haben nach unserer ersten kurzen Etappe der langen Reise. Der Himmel sieht anders aus als die Zimmerdecke im Wohnzimmer. Die Nacht klingt anders im Aufstelldach, wo der Wind, der Regen und das Rauschen des Bachs nur eine Zeltplane entfernt sind.&nbsp;</p>



<p>Was ist der Unterschied, wenn man für einen Monat weg ist oder für drei? Ein Unterschied ist, dass es irgendwann nicht mehr Urlaub ist, sondern auch Verpflichtung. Diesmal fahren wir los und nehmen die Arbeit mit. Mein Teilzeit-Bürojob funktioniert überall, wo ich Internet habe. Ich bin gespannt, wo das sein wird. Sebastian hingegen hat frei, wenn man das mit vier Kindern so nennen kann.</p>



<p>Der Unterschied ist, glaube ich, dass die Zeit ihre Bedeutung verliert. Wenn wir jetzt irgendwo ankommen, können wir am nächsten Tag fahren oder einfach bleiben. Einen Tag oder zehn. Alles ist möglich.&nbsp;</p>
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		<title>Letzte Male</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marcella]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Sep 2021 16:32:03 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[So langsam neigt sich die Zeit in Norwegen dem Ende zu. Schon bald werden wir zurückfahren in unser altes Leben. Ein Abschied auf Raten.]]></description>
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<p>Gestern nachmittag sind wir über die Felsen zum Strand geklettert. Der Sand war hell und gesprenkelt mit schwarzen Muschelstückchen, rau unter den Füßen, und trotz der Sonne auch kalt. Und als ich die Berge auf der anderen Seite des Fjords ansah, wusste ich, dass so ein Tag nicht nochmal kommt. Es würde der letzte sonnige Strandtag sein, das spürte ich. Jede noch so lange Reise geht irgendwann zu Ende. Der Abschied schmeckt süß wie die Pflaumen vom Hardangerfjord und salzig wie das Meer.</p>



<p>So werden noch viele letzte Male kommen. Ein letztes Mal am Nachthimmel Nordlichter suchen. Eine letzte Fahrt übers Fjell. Vielleicht wird oben schon Schnee liegen. Diese Momente liegen vor uns wie eine Treppe, jede Stufe bringt uns langsam aber sicher wieder Richtung Zuhause. Und sind wir schließlich angekommen, schauen wir zurück, ungläubig, dass wir — schier unendlich weit entfernt — all das erleben durften.&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://roadtrip-mit-zwergen.de/wp-content/uploads/2021/09/2021_09_17-18_Nordnorwegen_Blog-3-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-434" srcset="https://roadtrip-mit-zwergen.de/wp-content/uploads/2021/09/2021_09_17-18_Nordnorwegen_Blog-3-1024x683.jpg 1024w, https://roadtrip-mit-zwergen.de/wp-content/uploads/2021/09/2021_09_17-18_Nordnorwegen_Blog-3-300x200.jpg 300w, https://roadtrip-mit-zwergen.de/wp-content/uploads/2021/09/2021_09_17-18_Nordnorwegen_Blog-3-768x512.jpg 768w, https://roadtrip-mit-zwergen.de/wp-content/uploads/2021/09/2021_09_17-18_Nordnorwegen_Blog-3-90x60.jpg 90w, https://roadtrip-mit-zwergen.de/wp-content/uploads/2021/09/2021_09_17-18_Nordnorwegen_Blog-3-420x280.jpg 420w, https://roadtrip-mit-zwergen.de/wp-content/uploads/2021/09/2021_09_17-18_Nordnorwegen_Blog-3.jpg 1280w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Noch einmal in die Ferne sehen, während die Zehen sich in den Sand graben</figcaption></figure>
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		<title>Eine Freundin heiratet</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marcella]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Sep 2021 19:14:44 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Reisetagebuch]]></category>
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		<category><![CDATA[Roadtrip]]></category>
		<category><![CDATA[Zeit]]></category>
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					<description><![CDATA[Eine sehr gute Freundin von uns hat heute geheiratet. Ich habe heute oft an sie gedacht. Gleichzeitig zeigt mir dieser Termin, wie sehr ich mich im Kopf von Zuhause entfernt habe. ]]></description>
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<p>Eine sehr gute Freundin von uns hat heute geheiratet. Ich vermute es jedenfalls. Der Termin beim Standesamt war heute Nachmittag. Natürlich haben wir nichts mitbekommen. Das Paar hat Besseres zu tun als am Handy zu hängen und uns zu berichten. Ich habe heute oft an sie gedacht und mit einem lachenden und einen weinenden Auge auf den wolkenverhangenen Fjord geschaut.&nbsp; Lachend, weil ich mich für sie freue. Weinend, weil wir nicht dabei waren.</p>



<p>Gleichzeitig zeigt mir dieser Termin, wie sehr ich mich im Kopf von Zuhause entfernt habe. Die Reduziertheit des Lebens im Campingbus könnte beengend sein, aber stattdessen fokussiert sich das Hirn auf alles Gegenwärtige: Das Auge sucht in der Natur ständig Früchte, die uns schmecken. Die Füße befühlen durch die Sohlen Steine und Wurzeln, nasses Gras und Morast. Die Ohren lauschen dem Wasser. Oder frieren im Wind.</p>



<p>Im Bus ist jede Bewegung eingeübt wie ein Tanz, bei dem wir fünf uns umeinander herum bewegen. Bei jedem Auf- und Abbau, bei jedem Raus und Rein, bei jeder Mahlzeit entfaltet sich eine Choreografie auf engstem Raum. Am Abend sitzen wir bei Regen in der Dunkelheit. Die schlafenden Kinder seufzen leise. Ein Schlafsack raschelt. Wir reden im Flüsterton. Unsere Welt ist klein, jedes Detail vertraut.</p>



<p>Außerhalb jedoch erstreckt sich eine beinahe beängstigende Freiheit. So viel Zeit wie nie zuvor zur freien Verfügung zu haben, ist fast ein Rausch. Die Straße ruft, sie will gefahren werden. Neue Berge umrundet und neue Hochebenen erkundet werden. Hinter jeder Kurve wartet eine unerwartete Perspektive. Hinter dem Tunnel ist das Licht anders als zuvor.&nbsp;</p>



<p>Die Vorstellung, zuhause in Termine, in Kita, Arbeit, sogar Freundeskreis und Sport eingebunden zu sein, ist befremdlich. Genauso der Gedanke, auf so etwas wie einer Hochzeit zugegen zu sein. Während es für unsere Freundin mit Sicherheit ein herausragender Tag im Jahr 2021 sein wird, treiben wir wie ein Stück Holz auf dem See durch die Zeit. Die Eindrücke verschwimmen ineinander. Wir sind einfach nur hier und schicken dem Paar die allerbesten Wünsche und eine feste Umarmung.</p>
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