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	<title>Abschied &#8211; Roadtrip mit Zwergen</title>
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	<description>Zu sechst im Campingbus</description>
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		<title>Der Sand von hundert Stränden</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marcella]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Jul 2024 12:06:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reisetagebuch]]></category>
		<category><![CDATA[VW-Bus und Zubehör]]></category>
		<category><![CDATA[Abschied]]></category>
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					<description><![CDATA[Vor Kurzem haben wir den Bezug unserer Dreiersitzbank im Campingbus abgezogen. Nach vier Jahren war eine Naht aufgerissen. Das Loch hatten wir während unserer langen Reise mit Klebeband geflickt, aber nun war es Zeit für einen neuen Bezug. Als der alte endlich ab war, kam darunter eine feine Schicht Sand zum Vorschein. Ich musste lächeln und war gleichzeitig ein bisschen traurig. Hier unter dem Bezug hat sich versteckt, was wir sonst überall schon längst aufgesaugt und rausgekehrt haben: Der Sand von hundert Stränden in ganz Europa. ]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Vor Kurzem haben wir den Bezug unserer Dreiersitzbank im Campingbus abgezogen. Nach vier Jahren war eine Naht aufgerissen. Das Loch hatten wir während unserer langen Reise mit Klebeband geflickt, aber nun war es Zeit für einen neuen Bezug. Als der alte endlich ab war, kam darunter eine feine Schicht Sand zum Vorschein. Ich musste lächeln und war gleichzeitig ein bisschen traurig. Hier unter dem Bezug hat sich versteckt, was wir sonst überall schon längst aufgesaugt und rausgekehrt haben: Der Sand von hundert Stränden in ganz Europa.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Wehmut habe ich die feinen Körnchen weggesaugt. Als Kind habe ich manchmal kleine Gläschen mit Sand aus dem Urlaub gefüllt. Doch im kleinen VW-Bus gibt es für solche Spielereien keinen Platz. Stattdessen habe ich ein Bild gemacht. Wenn ich es ansehe, sehe ich auch die Orte, an denen der Sand ins Auto gekommen ist. An den nackten Füßen hängend, in den Falten der Hosen und in den Jackentaschen der Kinder. Und jetzt ist er weg. Und die Bank erstrahlt mit dem frischen Bezug in neuem Glanz, als wäre sie noch nie benutzt worden. Ein Kapitel ist zu Ende.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://roadtrip-mit-zwergen.de/wp-content/uploads/2024/07/2024-07-27-Sand-blog-2-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-2500" srcset="https://roadtrip-mit-zwergen.de/wp-content/uploads/2024/07/2024-07-27-Sand-blog-2-1024x768.jpg 1024w, https://roadtrip-mit-zwergen.de/wp-content/uploads/2024/07/2024-07-27-Sand-blog-2-300x225.jpg 300w, https://roadtrip-mit-zwergen.de/wp-content/uploads/2024/07/2024-07-27-Sand-blog-2-768x576.jpg 768w, https://roadtrip-mit-zwergen.de/wp-content/uploads/2024/07/2024-07-27-Sand-blog-2.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Der neue Bezug von Apona Surf hat das gleiche Muster wie die Bezüge der Vordersitze.</figcaption></figure>
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		<title>Was im Gedächtnis bleibt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marcella]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Apr 2024 17:27:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meta]]></category>
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					<description><![CDATA[Was bleibt von einer langen Reise übrig? Wir sind wieder zuhause und schon nach ein paar Tagen weiß ich: Mehr als ich erwartet hatte. Eine lange Reise bedeutet: nicht nur vorübergehend, sondern dauerhaft ein anderes Leben zu führen. Sie ist kein kurzer Ausbruch aus dem Alltag, sondern das neue Normal. Was bleibt also? Hier ein Versuch es zu beschreiben.]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Was bleibt von einer langen Reise übrig? Wir sind wieder zuhause und schon nach ein paar Tagen weiß ich: Mehr als ich erwartet hatte. Eine lange Reise bedeutet: nicht nur vorübergehend, sondern dauerhaft ein anderes Leben zu führen. Sie ist kein kurzer Ausbruch aus dem Alltag, sondern das neue Normal. Was bleibt also? Hier ein Versuch es zu beschreiben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu sechst in einem VW-Bus ist das Leben zugleich beengt und frei. Wir haben ein Dach über einem sehr kleinen Raum. Alles wird geteilt. Es gibt kein eigenes Bad, keine eigene Waschmaschine — und die Küche besteht aus einem einflammigen Campingkocher unter der Heckklappe, der bei Wind oder Regen kaum nutzbar ist. Eine Kühlbox gibt es immerhin.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Über Monate so zu leben hat uns gezeigt, was möglich ist. Und wie wenig wir dafür brauchen. Alles an unserem Zuhause in vier Wänden erscheint uns zu groß, zu viel. Bis auf dem Garten, der uns jetzt klein vorkommt. Denn während das Innere des Campingbusses beengt ist, ist die Welt vor der Schiebetür wie ein grenzenloses zweites Wohnzimmer, das schier unendlich viele Möglichkeiten bietet.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was bleibt, ist eine Leichtigkeit, die daher kommt, unter den verrücktesten Bedingungen das Familienleben gemeistert zu haben. Was auch bleibt: Die Lust aufs Draußensein. Auf Reisen war Draußen kein Programmpunkt, der zwischen allen anderen Aufgaben des Tages abgearbeitet wurde, sondern ein Lebensstil. Draußen haben wir gekocht, gegessen, gespielt, gelesen und gearbeitet.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch es gibt auch Dinge, die wir vermissen. Wir vermissen es, jeden Tag etwas Neues zu lernen. Wir vermissen es, für eine kurze Zeit an Orten zuhause zu sein, die viel interessanter sind als unsere kleine Stadt. Wir vermissen es, zu Fuß zum Strand zu gehen und nachts den Bach zu hören. Wir vermissen unseren Lieblingssupermarkt in Portugal. Und unser täglich Focaccia in Italien. Wir vermissen den Regen auf dem Aufstelldach.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jeden Tag entdecken wir Dinge, die wir nicht nach Hause mitnehmen konnten. Oder anders gesagt: Wir bemerken ihr Fehlen. Oft sind es die kleinsten Details. Wir leben weiter ohne sie. Aber dafür voller Erinnerungen, die uns für immer begleiten werden.&nbsp;</p>
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		<title>Die letzten Tage des Roadtrips sind voller Abschied</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marcella]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Apr 2024 17:25:15 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Roadtrip]]></category>
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					<description><![CDATA[Schon bald werden wir wieder zuhause sein. Das Auto auf dem Parkplatz abstellen. Unsere Sachen ausräumen. Die Wohnung ist leer, ausgehöhlt. Alles, was wir zum Leben brauchen, hatten wir mitgenommen. Und tragen es bald wieder hinein. Die Reise geht zu Ende.]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Schon bald werden wir wieder zuhause sein. Das Auto auf dem Parkplatz abstellen. Unsere Sachen ausräumen. Die Wohnung ist leer, ausgehöhlt. Alles, was wir zum Leben brauchen, hatten wir mitgenommen. Und tragen es bald wieder hinein. Die Reise geht zu Ende.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Insgesamt waren wir zwölf Monate mit dem Campingbus unterwegs. Immer, wenn ich daran denke, fällt mir ein anderer Augenblick ein. Mein Gehirn wählt willkürlich aus Hunderten Orten, an denen wir übernachtet, an denen wir gelebt haben. Jeder Stopp war weniger als Urlaub, aber mehr als Durchreise. Für Urlaub war das Roadtrip-Leben zu schlicht, zu getaktet durch meine Arbeitstage. Für Durchreise war es zu langsam, zu intensiv. An vielen Orten hat es sich viel zu sehr nach Zuhause angefühlt.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich denke an die ersten Tage zurück, im Wald im Erzgebirge. Das Licht fiel schräg zwischen den Bäumen durch auf den Waldboden, der übersät war von kleinen Blüten wie ein bunter Teppich. Erst vor ein paar Tagen habe ich ein Bild von Zuhause gesehen. In den Gärten der Nachbarn blüht der Flieder. Es ist die gleiche Jahreszeit. Aber es kommt mir vor wie ein anderes Leben.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich denke an die Weite Nordnorwegens. Ich denke an das Meer, das uns lange Zeit begleitet hat. Es hat so viele Farben. Früher dachte ich immer, ich bevorzuge die Berge. Aber die Reise hat einiges verändert. Es ist das Meer, das ich oft beim Einschlafen gehört habe, und das ich nicht mehr vergessen kann. Der Sand an den einsamsten Stränden war der liebste Spielplatz unserer Kinder.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich denke an die großen Städte, die wir besucht haben. Für einen kurzen Moment verführt von dem Gedanken, alles hinter uns zu lassen und neu anzufangen. Mit jeder Abreise haben wir ein kleines Leben zurückgelassen. Einen Alltag, der sich eingependelt hat, selbst für so kurze Zeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich denke an die Orte, die wir nicht wieder besuchen werden. Am Anfang der Reise kam es mir so vor als gebe es immer eine zweite Chance, so endlos schien die Zeit, die noch vor uns liegt. Doch nicht immer ist die Rückkehr an einen vertrauten Ort das, was wir uns erhoffen. Ich habe gelernt jeden Ort zu verabschieden als sei es das letzte Mal. Noch einmal zuzuhören, wie der Wind flüstert, wenn die Kinder eingeschlafen sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nicht alles endet mit der Heimkehr. Wir haben neue Freunde gefunden. Wir nehmen das beste aus dem Roadtripleben mit nach Hause. Einhundert Ideen, die zu groß sind für unseren Stadtgarten. Den Geschmack von wirklich gutem Kaffee, den wir nicht mehr missen möchten. Die Bilder im Kopf von den Tagen, die die schönsten von allen waren.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das waren diese Tage, an denen die Zeit keine Rolle spielen wollte. An denen es nichts zu tun und zu lassen gab. Tage, die einfach verlebt werden durften. Sie waren das schönste Geschenk dieser Reise.&nbsp;</p>
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		<title>Auf Wiedersehen, Norwegen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marcella]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 Oct 2021 17:24:20 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Der Grenzübergang nach Schweden war in unsere Richtung geöffnet, in die andere geschlossen. Sollten wir wieder zurück nach Norwegen wollen, müssten wir weiter südlich den größeren Übergang anfahren. Wollen wir aber nicht. Wir haben Norwegen hinter uns gelassen. ]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Der Grenzübergang nach Schweden war in unsere Richtung geöffnet, in die andere geschlossen. Sollten wir wieder zurück nach Norwegen wollen, erklärte uns der Soldat an seinem Posten an dieser kleinen Straße mitten im Nirgendwo, müssten wir weiter südlich den größeren Übergang anfahren. Wollen wir aber nicht. Wir haben Norwegen hinter uns gelassen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wahrscheinlich wird es noch lange dauern, bis wir unsere Zeit in diesem Land verarbeitet haben. Es war wie ein Sommermärchen, ein nicht enden wollender Traum von Freiheit. Es kommt mir gar nicht so vor, als wäre all das wirklich passiert. Der Tag am Fluss vor wenigen Wochen, noch zu Anfang unserer Reise, ist in der Erinnerung wie Teil eines anderen Lebens.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf jeden Fall werden wir wiederkommen. Wir wollen noch die Mitternachtssonne erleben und um 11 Uhr abends baden gehen, ohne zu frieren. Wir wollen die Berge sehen, die im Grau der Wolken dieses Mal unsichtbar geblieben sind. Noch einmal im Jontunheimen-Gebirge wie auf dem Dach der Welt stehen wie zuletzt vor 5 Jahren. Doch bis dahin wird es noch dauern.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Mächtige Wassermassen</h2>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://roadtrip-mit-zwergen.de/wp-content/uploads/2021/10/2021_10_01-02_Schweden_Blog-3-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-499" srcset="https://roadtrip-mit-zwergen.de/wp-content/uploads/2021/10/2021_10_01-02_Schweden_Blog-3-1024x683.jpg 1024w, https://roadtrip-mit-zwergen.de/wp-content/uploads/2021/10/2021_10_01-02_Schweden_Blog-3-300x200.jpg 300w, https://roadtrip-mit-zwergen.de/wp-content/uploads/2021/10/2021_10_01-02_Schweden_Blog-3-768x512.jpg 768w, https://roadtrip-mit-zwergen.de/wp-content/uploads/2021/10/2021_10_01-02_Schweden_Blog-3-90x60.jpg 90w, https://roadtrip-mit-zwergen.de/wp-content/uploads/2021/10/2021_10_01-02_Schweden_Blog-3-420x280.jpg 420w, https://roadtrip-mit-zwergen.de/wp-content/uploads/2021/10/2021_10_01-02_Schweden_Blog-3.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Beeindruckend und beängstigend</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">In Schweden sind wir gleich über den größten Wasserfall des Landes gestolpert, den Tännforsen. Die Stufe ist nicht sehr hoch, aber die Wassermassen, die hinunterstürzen, gewaltig. Das tröstet uns etwas über den Abschied hinweg. Hier in Schweden ist gleich alles ein bisschen anders. Die Städte sind größer. Die Markierungen in der Mitte der Straße sind weiß und nicht gelb. Mir kommen sie etwas blass vor. Aber ich denke, ich werde mich schnell wieder dran gewöhnen.&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://roadtrip-mit-zwergen.de/wp-content/uploads/2021/10/2021_10_01-02_Schweden_Blog-1-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-498" srcset="https://roadtrip-mit-zwergen.de/wp-content/uploads/2021/10/2021_10_01-02_Schweden_Blog-1-1024x683.jpg 1024w, https://roadtrip-mit-zwergen.de/wp-content/uploads/2021/10/2021_10_01-02_Schweden_Blog-1-300x200.jpg 300w, https://roadtrip-mit-zwergen.de/wp-content/uploads/2021/10/2021_10_01-02_Schweden_Blog-1-768x512.jpg 768w, https://roadtrip-mit-zwergen.de/wp-content/uploads/2021/10/2021_10_01-02_Schweden_Blog-1-90x60.jpg 90w, https://roadtrip-mit-zwergen.de/wp-content/uploads/2021/10/2021_10_01-02_Schweden_Blog-1-420x280.jpg 420w, https://roadtrip-mit-zwergen.de/wp-content/uploads/2021/10/2021_10_01-02_Schweden_Blog-1.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>In Norwegen gelb: die Mittellinie</figcaption></figure>
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		<title>Der Roadtrip geht weiter</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marcella]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Sep 2021 17:23:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reisetagebuch]]></category>
		<category><![CDATA[Abschied]]></category>
		<category><![CDATA[Bodø]]></category>
		<category><![CDATA[Norwegen]]></category>
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					<description><![CDATA[Heute Morgen haben wir noch Abschiedsfotos am Campingplatz gemacht. Essen aufgeteilt auf zwei Kühlboxen, von denen eine hier, eine da ins Auto eingeräumt wurde. Nach und nach sind die Gegenstände des gemeinsamen Alltags mit den Großeltern der Kinder wieder aus der Hütte verschwunden. Für uns geht der Roadtrip im Campingbus weiter Richtung Süden.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Der Wind weht unablässig. Er lässt die Wände des Zeltdachs schlackern. Er lässt das Auto wackeln. Er treibt den Sand am Strand vor sich her, und wenn man ins Auto zurückkommt, knirscht es zwischen den Zähnen. Wir stehen auf einem <a href="https://park4night.com/de/lieu/30870/" data-type="URL" data-id="https://park4night.com/de/lieu/30870/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Stellplatz nahe Bodø</a>, der aussieht, wie ein Wohnwagenpark im Winterschlaf.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://roadtrip-mit-zwergen.de/wp-content/uploads/2021/09/2021_09_26-27_Sommersel_Bodo_Blog-1-2-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-482" srcset="https://roadtrip-mit-zwergen.de/wp-content/uploads/2021/09/2021_09_26-27_Sommersel_Bodo_Blog-1-2-1024x683.jpg 1024w, https://roadtrip-mit-zwergen.de/wp-content/uploads/2021/09/2021_09_26-27_Sommersel_Bodo_Blog-1-2-300x200.jpg 300w, https://roadtrip-mit-zwergen.de/wp-content/uploads/2021/09/2021_09_26-27_Sommersel_Bodo_Blog-1-2-768x512.jpg 768w, https://roadtrip-mit-zwergen.de/wp-content/uploads/2021/09/2021_09_26-27_Sommersel_Bodo_Blog-1-2-90x60.jpg 90w, https://roadtrip-mit-zwergen.de/wp-content/uploads/2021/09/2021_09_26-27_Sommersel_Bodo_Blog-1-2-420x280.jpg 420w, https://roadtrip-mit-zwergen.de/wp-content/uploads/2021/09/2021_09_26-27_Sommersel_Bodo_Blog-1-2.jpg 1280w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Nasser Sand kann wenigstens nicht wegwehen</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Überall auf dem langen Grünstreifen liegen noch hölzerne Terrassen, hier und da sind Wände gegen den Wind aufgebaut, Tische und Bänke sind kopfüber gestapelt. Vereinzelt steht noch ein Wohnwagen da, aber der Grill ist verhüllt, der Gartenschlauch eingerollt.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Abschiedsfotos am Bootssteg</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Heute Morgen haben wir noch Abschiedsfotos am Campingplatz gemacht. Mit den Großeltern der Kinder Umarmungen ausgetauscht. Essen aufgeteilt auf zwei Kühlboxen, von denen eine hier, eine da ins Auto eingeräumt wurde. Zusammen haben wir das Haus ausgeräumt, aufgeräumt, gefegt. Nach und nach sind die Gegenstände unseres gemeinsamen Alltags wieder aus der Hütte verschwunden.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://roadtrip-mit-zwergen.de/wp-content/uploads/2021/09/2021_09_26-27_Sommersel_Bodo_Blog-4-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-484" srcset="https://roadtrip-mit-zwergen.de/wp-content/uploads/2021/09/2021_09_26-27_Sommersel_Bodo_Blog-4-1024x683.jpg 1024w, https://roadtrip-mit-zwergen.de/wp-content/uploads/2021/09/2021_09_26-27_Sommersel_Bodo_Blog-4-300x200.jpg 300w, https://roadtrip-mit-zwergen.de/wp-content/uploads/2021/09/2021_09_26-27_Sommersel_Bodo_Blog-4-768x512.jpg 768w, https://roadtrip-mit-zwergen.de/wp-content/uploads/2021/09/2021_09_26-27_Sommersel_Bodo_Blog-4-90x60.jpg 90w, https://roadtrip-mit-zwergen.de/wp-content/uploads/2021/09/2021_09_26-27_Sommersel_Bodo_Blog-4-420x280.jpg 420w, https://roadtrip-mit-zwergen.de/wp-content/uploads/2021/09/2021_09_26-27_Sommersel_Bodo_Blog-4.jpg 1280w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Noch ein letzter Blick auf die Inseln</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://roadtrip-mit-zwergen.de/wp-content/uploads/2021/09/2021_09_26-27_Sommersel_Bodo_Blog-1-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-487" srcset="https://roadtrip-mit-zwergen.de/wp-content/uploads/2021/09/2021_09_26-27_Sommersel_Bodo_Blog-1-1024x683.jpg 1024w, https://roadtrip-mit-zwergen.de/wp-content/uploads/2021/09/2021_09_26-27_Sommersel_Bodo_Blog-1-300x200.jpg 300w, https://roadtrip-mit-zwergen.de/wp-content/uploads/2021/09/2021_09_26-27_Sommersel_Bodo_Blog-1-768x512.jpg 768w, https://roadtrip-mit-zwergen.de/wp-content/uploads/2021/09/2021_09_26-27_Sommersel_Bodo_Blog-1-90x60.jpg 90w, https://roadtrip-mit-zwergen.de/wp-content/uploads/2021/09/2021_09_26-27_Sommersel_Bodo_Blog-1-420x280.jpg 420w, https://roadtrip-mit-zwergen.de/wp-content/uploads/2021/09/2021_09_26-27_Sommersel_Bodo_Blog-1.jpg 1280w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Am Tag vor der Abfahrt hat es geregnet; gut zum Aufräumen</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Der Käsehobel, der die ganze Woche über immer griffbereit auf der winzigen Arbeitsfläche in der Küche lag. Die Angeln, die auf dem kleinen Balkon standen. Die Jacken und Schuhe von groß bis klein, die an der Garderobe hingen und davorstanden, und meistens im Weg waren, wenn man die Tür aufmachen wollte, sind nach und nach an ihre Haken und Stammplätze in den Autos gewandert. Die Schwiegereltern fahren eine rote Plastikkiste mit Sachen nach Hause, die wir nicht mehr brauchen: kurze Hosen und eine ausgelesenes Kinderbuch zum Beispiel. Dafür haben wir ein paar neue Dinge mit an Bord genommen. Ein kleines Spielzeugschiff und eine Fähre aus Plastik etwa, ein neues Vorlesebuch und einen warm gefütterten Anzug für Maren.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was für ein schöner Tag, um wieder zu fahren. Die ganzen dreieinhalb Stunden haben wir mit großen Augen die herbstbunten Hänge und Täler aufgesogen. Und heute Abend warten wir auf die Lichter. Am Himmel ziehen ein paar kleine Wolkeninseln. Aber ich glaube, es könnte was werden.</p>
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		<title>Letzte Male</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marcella]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Sep 2021 16:32:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meta]]></category>
		<category><![CDATA[Reisetagebuch]]></category>
		<category><![CDATA[Abschied]]></category>
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		<category><![CDATA[Norwegen]]></category>
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		<category><![CDATA[Übernachtungsplatz]]></category>
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					<description><![CDATA[So langsam neigt sich die Zeit in Norwegen dem Ende zu. Schon bald werden wir zurückfahren in unser altes Leben. Ein Abschied auf Raten.]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Gestern nachmittag sind wir über die Felsen zum Strand geklettert. Der Sand war hell und gesprenkelt mit schwarzen Muschelstückchen, rau unter den Füßen, und trotz der Sonne auch kalt. Und als ich die Berge auf der anderen Seite des Fjords ansah, wusste ich, dass so ein Tag nicht nochmal kommt. Es würde der letzte sonnige Strandtag sein, das spürte ich. Jede noch so lange Reise geht irgendwann zu Ende. Der Abschied schmeckt süß wie die Pflaumen vom Hardangerfjord und salzig wie das Meer.</p>



<p class="wp-block-paragraph">So werden noch viele letzte Male kommen. Ein letztes Mal am Nachthimmel Nordlichter suchen. Eine letzte Fahrt übers Fjell. Vielleicht wird oben schon Schnee liegen. Diese Momente liegen vor uns wie eine Treppe, jede Stufe bringt uns langsam aber sicher wieder Richtung Zuhause. Und sind wir schließlich angekommen, schauen wir zurück, ungläubig, dass wir — schier unendlich weit entfernt — all das erleben durften.&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://roadtrip-mit-zwergen.de/wp-content/uploads/2021/09/2021_09_17-18_Nordnorwegen_Blog-3-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-434" srcset="https://roadtrip-mit-zwergen.de/wp-content/uploads/2021/09/2021_09_17-18_Nordnorwegen_Blog-3-1024x683.jpg 1024w, https://roadtrip-mit-zwergen.de/wp-content/uploads/2021/09/2021_09_17-18_Nordnorwegen_Blog-3-300x200.jpg 300w, https://roadtrip-mit-zwergen.de/wp-content/uploads/2021/09/2021_09_17-18_Nordnorwegen_Blog-3-768x512.jpg 768w, https://roadtrip-mit-zwergen.de/wp-content/uploads/2021/09/2021_09_17-18_Nordnorwegen_Blog-3-90x60.jpg 90w, https://roadtrip-mit-zwergen.de/wp-content/uploads/2021/09/2021_09_17-18_Nordnorwegen_Blog-3-420x280.jpg 420w, https://roadtrip-mit-zwergen.de/wp-content/uploads/2021/09/2021_09_17-18_Nordnorwegen_Blog-3.jpg 1280w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Noch einmal in die Ferne sehen, während die Zehen sich in den Sand graben</figcaption></figure>
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